Katzenpflege

Unser Schnurrer sind von Natur aus sehr reinlich und im Grunde auch sehr pflegeleicht. Sie lecken und putzen Ihr Fell viele Stunden am Tag mit ihrer rauen Zunge. Damit schützen sie sich nicht nur vor Schmutz und Krankheiten, sondern entfernen auch Fremdgerüche.

Man sagt sogar, sie bauen damit Spannungen ab. Eine Katze die sich nicht putzt ist krank.

Unsauberkeit bei Katzen weist meist auf einen Misstand in der Katzenhaltung hin. Ursache können neue Menschen, eine neue Umgebung oder Tiere, falsches Katzenstreu oder falsches Futter sein.

Die Krallen werden jeden Tag hingebungsvoll am Kratzbaum oder Kratzbrett gewetzt. Zuweilen leider auch am Sofa oder der Tapete. Normalerweise ist eine spezielle Krallenpflege nicht nötig. Sollten sie doch einmal zu lang sein, sollte man nur die transparenten Spitzen vorsichtig mit einer Nagel- oder Spezialzange entfernen.

Wir als verantwortungsvolle Dosenöffner sind aber nicht ganz außen vor.

Fell:

So müssen Langhaarkatzen täglich gebürstet werden damit die Haare nicht verfilzen. Hierfür gibt es im Zubehörhandel spezielle Bürsten und Kämme.

Das Kämmen sorgt nicht nur für zusätzliche Streicheleinheiten, durch das Entfernen der losen Haare nimmt die Katze weniger Haarballen auf, die dann später ausgewürgt werden. Und meist landen diese ausgewürgten, klebrigen Haarballen nicht auf den Fliesen im Flur, sondern immer auf dem schönen Wohnzimmerteppich.

Augen:

Ist die Katze gesund, hat sie wunderschöne klare und strahlende Augen. Ein getrübter Blick ist immer ein Zeichen für eine Erkrankung.

Mit einem Papiertaschentuch kann man leichte Verkrustungen wie Schlafdreck in den Augenwinkeln entfernen. Dabei immer vom Ohr zur Nase wischen.

Ohren:

Da die Katze von selbst nicht in der Lage ist, sich die Ohren von innen zu reinigen, sollte man ab und an kontrollieren, ob sich Schmutz darin befindet. Leichte Verunreinigungen kann man mit einem Papiertaschentuch oder einem feuchten, fusselfreien Tuch reinigen. Niemals Wattestäbchen benutzen! Sie könnten das empfindliche Innenohr verletzen.

Zähne:

Die Zähne einer Katze brauchen keine spezielle Pflege. Wichtig ist eine ausgewogene und hochwertige Nahrung. Die Nahrung nie zu klein schneiden und neben dem normalen Feuchtfutter auch Trockenfutter verabreichen. Je härter das Futter ist, desto gesünder sind die Zähne. Durch diese vernünftige Ernährung beugen wir Zahnstein vor. Sollte sich trotzdem Zahnstein bilden (regelmäßig vom Tierarzt kontrollieren lassen), kann dieser schmerzlos und sekundenschnell entfernt werden. Sollte der Zahnsteinbefall stärker sein, kommt man leider um eine Entfernung unter Vollnarkose nicht herum.

Hat die Katze Mundgeruch, ist dies ein deutlicher Hinweis auf Zahnstein.


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